Reisebericht Alpen 2000

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Reisebericht Pfingsttour 2000 ( Beginn 09.06.2003 morgens 04:00 SVG Bonn – über Ulm –Kempten – Inntal Timmelsjoch – Jaufenpass – Pustatal – Cortina d Ámpezzo – Falzareggo - Pordoi – Bozen – Finschgau - Stilfser Joch – Umbrail – Sankt Maria ( Meeting mit Thomas und Christiane ) – Ofenpass - Zernez –St. Moritz – Julierpass – Tiefencastel – Via Mala Schin Schlucht – San Bernadino – Bellinzona – Locarno – Cannobio ( Meeting mit Axel und Beate ) – Locarno - Regen – Bellinzona – Regen – San Gotthard Tunnel – Luzern – Basel –Regen – noch mehr Regen - Bonn. 09.06.2003, das Treiben Truppe ist schon Tage vorher von hektischer Betriebsamkeit geprägt, gilt es doch eine 14 Tage Tour an einem langen Wochenende abzureißen. Entsprechend kommen noch bis kurz vor Abfahrt geheime Zeichen an. reisebericht-alpen-2000-01.png

Man beachte insbesondere den Absender „ Führerscheinstelle Bonn „. Es geht also pünktlich um 04:00 morgens los und weil keiner Bock auf Stau hat, geht es erst mal Zickzack, erst A 61, dann leider doch Richtung Heidelberg, nein, jetzt wieder umgeschwenkt in Richtung Ulm. Wir sind aber so schnell unterwegs, dass wir noch vor 08:00 den MC Donalds vor Ulm erreichen und gegen 10:30 die Zufahrt zum Ötztal. Wie immer wird das Wetter schlechter wenn ich mich dem Timmelsjoch nähere, aber dass kann uns, nachdem die Maut bezahlt ist, nicht davon abhalten nach oben zu fahren. Liegt zum Teil aber auch daran, dass es reisebericht-alpen-2000-02.png

ernativrouten bestehen, die weite Umweg erfordern würden oder aber ebenfalls teuer sind. Daher, Augen zu und ab nach oben. reisebericht-alpen-2000-03.png

Auch die Süddseite des Timmelsjoch hat ihren Reiz, der Straßenzustand ist deutlich schlecher als auf der österreichischen Seite und bietet die eine oder andere Überraschung. reisebericht-alpen-2000-04.png

So, Timmelsjoch runter, in St. Leonhard scharf links und rauf zum Jaufenpass. reisebericht-alpen-2000-05.png

Von dort runter Richtung Sterzing, Brixen und rein in ´s Pustatal bis Lienz. Im Billa gibt´s belegte Brötchen und jede Menge Bier, was allerdings auf der anderen Seite auch zu Abfahrtsverzögerungen führt. War wohl doch eine Doese Puntingammer zuviel und warum die da nicht direkt Aspirin reinbrauen weiss ich bis heute nicht. Aber der Chef vom Campingplatz hat ein Einsehen und macht den Cafe extrastark und Marcus serviert ihn auch auch noch ins Zelt. reisebericht-alpen-2000-06.png

Aber deshalb letztendlich.…. Männer wie ihr... reisebericht-alpen-2000-07.png

Das heutige Ziel liegt in der Schweiz, was uns aber nicht davon abhält erst mal kräftig durch die Dolomiten zu brennen. Thomas und Christiane haben sich für zwei Wochen in Sankt Maria eingenistet, direkt an der Zufahrt zum Umbrail. Um die Sache aber nicht zu leicht zu gestalten und insbesondere auch den einen oder anderen Aufnäher für das Kultshirt zu erhalten, wollen wir vorher noch durch die Doilomiten um Cortina d´Ampezzo fahren. Erster hoher Pass ist der Falzarego. Über Bozen geht es dann langsam in den Finschgau hinein und rauf zum Stilfser Joch, wobei sich spätestens hier eine gewisse Abgebrühtheit im Umgang mit Kurven bemerkbar macht. reisebericht-alpen-2000-08.png

( Marcus und die Kurven ) reisebericht-alpen-2000-09.png

Andi und die Kehren. Aber letztendlich doch wieder mal heil oben angekommen. reisebericht-alpen-2000-10.png

Und bloß nicht lange auf den Lorbeeren ausruhen, denn der Umbrail liegt direkt um die Ecke. reisebericht-alpen-2000-11.png

Der Campingplatz zu dem wir wollen liegt direkt an der Abfahrt vom Umbrail auf einer Höhe von etwa 1600 m, ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass die Umbrail – Pass-Straße auf einem längeren Teilstück geschottert ist, aber zum Glück hat mich Marcus erst unten wieder eingeholt. reisebericht-alpen-2000-12.png

Tja, und ab sofort war eigentlich auch schon Schluss mit dem guten Wetter. Bereits beim Aufstehen hatte sich der Himmel fürchterlich zugezogen und nachdem eine freundliche Schweizer Seniorin ein Zitterbild von uns allen am Ofenpass gemacht hatte, hat es denn dann auch durchgehend geregnet bis wir Abends in Cannubio, wieder Italien, Axel und Beate getroffen haben. Einzig erwähnenswertes Detail ist noch die Durchquerung der Schin Schlucht und die Überquerung des St. Bernadino, reisebericht-alpen-2000-13.png

nachdem wir vom Julier wegen des Regens schon nichts gesehen hatten. Tja, in Canubio angekommen, war Marcus mal wieder der echte und einzig wahre Gustav. Auf dem vollkommen überfüllten und aufgeweichten Campingplatz fiel sein Motorrad nur wenige Millimeter an Axel´s Auto vorbei und landete auch noch ohne einen Kratzer zu bekommen in butterweichem Matsch. Am nächsten Tage ging es ohne größere Unterbrechung über die Autobahn direkt nach Hause, nur am Rande sei erwähnt, dass Marcus – der einzig echte und wahre Gustav – auch noch kostenfrei in den Genuss einer zweiten Vignette kam. Ende dieser unglaublichen, aber wahren Geschichte.